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Wer? Wilhelm Müller Franz Schubert

 

 

 

Wann? ab ca 1814 1827

 

 

 

Wo? Brüssel, Berlin, Dessau Wien

 

 

Auf meiner Seele dunklem Wasserspiegel

Umschlingen mich mit ihrem Zauberkreise

Die Bilder ferner, himmlischschöner Zeiten.

 

Ich zieh vorbei an manchem Trauerhügel

Und weiter führt mich meines Lebens Reise

Als Fremdling fort in ferne, ferne Welten.

 

(aus den "Brüsseler Sonetten" von 1814)

 

Ich kann weder spielen noch singen, und wenn ich dichte, so sing’ ich doch und spiele auch. Wenn ich die Weisen von mir geben könnte, so würden meine Lieder besser gefallen als jetzt.

Aber, getrost, es kann sich ja eine gleichgestimmte Seele finden,

die die Weise aus den Worten heraushorcht und sie mir zurückgibt.

 

(Tagebucheintrag W. Müllers vom 8. Oktober 1815)

mehr über das "Geheimnis von Brüssel" und "Die Winterreise"

Verlag: C.H.Beck

 

© P.RHÉI

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